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Die häufigsten Fragen zum Thema E-Bikes

Unsere E-Bike-FAQ

Die maximale Reichweite eines Elektro-Fahrrads ist die Distanz, die mit eingeschaltetem Motor zurückgelegt werden kann – bis der Akku leer ist. Die durch den Motor bedingten Unterschiede zwischen Bosch-, Shimano- und Brose-Modellen sind bei gleichen Einstellungen extrem gering. Viel interessanter sind hier die zusätzlichen Faktoren, die Einfluss auf die maximale Reichweite nehmen können.

  • Akku-Wattstunden: Akkus mit größerem Speicher erlauben längere Reichweiten
  • Motor-Einstellungen: Alle gängigen E-Bike-Motoren erlauben eine variable Dosierung der Zusatzkraft
  • Fahrer-Eigenschaften: Das Gewicht von Fahrrad, Fahrer und Gepäck verringert die Reichweite
  • Fahrverhalten: Häufiges Bremsen und Anfahren sowie niedrige Trittfrequenzen schmälern die Reichweite
  • Umgebung: Gegenwind sowie unbefestigte und nicht ebene Fahrbahnen sorgen für weniger Reichweite
  • Steigungen mit hoher Motorunterstützung und wenig eigenem Muskeleinsatz belasten den Akku stark
  • Achten Sie auf den vom Hersteller empfohlenen Reifendruck um den Rollwiderstand so gering wie möglich zu halten.

Einen Richtwert kann hier der praktische Reichweiten-Assistent von Bosch bieten. Um einen Richtwert für Shimano- und Brose-Motoren zu erhalten, wählen sie im Konfigurator einfach denjenigen Bosch-Motor aus, der von der Leistung her am ähnlichsten ist.

Zum Aufladen stellt jeder Akku-Hersteller eigene Ladegräte zur Verfügung, die einfach über normale Steckdosen mit Strom versorgt werden können. Das regelmäßige Aufladen eines E-Bike-Akkus erfordert also keine Expertenhilfe. Moderne Lithium-Ionen-Akkus leiden dabei außerdem nicht unter dem gefürchteten Memory-Effekt, der die maximale Ladung älterer Akku-Generationen permanent verringern konnte. Haben Sie also auf einer längeren Tour eine Ladegelegenheit, aber noch 80 % Ladung auf dem Akku, können Sie dennoch die letzten 20 % ohne Risiko weiter aufladen.

Als Faustregel gilt, dass E-Bike-Akkus etwa 1000 Ladezyklen aushalten, also 1000 mal zu vollen 100 % aufgeladen werden können – Teilaufladungen zählen hier auch nur als Teil eines Ladezyklus. Allerdings sollten Sie beachten, dass moderne E-Bike-Akkus mit jedem vollen Ladezyklus ein Stück ihrer Gesamtkapazität verlieren können. Es wird davon ausgegangen, dass ein Akku nach 500 Ladezyklen, also nach etwa der Hälfte seiner Lebensdauer, noch über eine Gesamtladung von 60 bis 80 % seiner ursprünglichen Kapazität verfügt.

Im Gegensatz zu nicht-motorisierten Fahrrädern entstehen durch das Aufladen des Akkus beim E-Bike laufende Kosten. Allerdings sind diese bei moderaten Strompreisen sehr gering. Als Richtwert werden hier häufig etwa 18 Cent pro voller Ladung eines Akkus mit 500 Wh genannt. Damit ist das Fahren mit einem E-Bike immer noch deutlich günstiger – und umweltfreundlicher – als Autofahren.

Da handelsübliche Elektro-Fahrräder nur über Unterstützungsmotoren verfügen, verliert man über die eigene Geschwindigkeit auf dem E-Bike ebenso wenig die Kontrolle wie bei einem normalen Fahrrad. Einziger Nachteil: Der Bremsweg steigt bei höheren Geschwindigkeiten an. Allerdings verfügen E-Bikes zusätzlich über eine Reihe großer Vorteile gegenüber normalen Rädern:

  • Größere Sicherheit beim Anfahren, insbesondere an Steigungen
  • Bessere Bodenhaftung dank des größeren Gewichts
  • Verlässliche Kraftreserven in jeder Situation

Auch moderne Elektronik und Motor sind heutzutage äußerst verlässlich. Einzig beim Akku sollten gewisse Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden, um keine Schäden zu verursachen. Ähnlich wie bei handelsüblichen Batterien sollte man die Akkus bei extremen Temperaturen – also sowohl bei sehr großer Hitze als auch bei großer Kälte – schonen. Der Grund hierfür ist das chemische Innenleben eines Akkus. Achten Sie gerade in den heißen Sommermonaten darauf, den Akku nach einer ausgiebigen Tour erst einmal abkühlen zu lassen, bevor sie ihn wieder aufladen. So können sie einen schädlichen Hitzestau vermeiden.